Wenn es auffällt
Erkennen Sie die ersten Anzeichen rechtzeitig. Denn Zeit zu verlieren, ist keine Alternative.
Andere beschweren sich über Ihren zu lauten Fernseher oder sogar, dass Sie selber lauter sprechen als üblich?
In Gesellschaft kostet es Sie enorm Anstrengung ihren Gesprächspartner zu verstehen?
Musikhören ist kein Genuss mehr?
Die Vögelchen zwitschern nicht mehr so schön wie früher?
Erkennen Sie häufig bekannte Stimmen am Telefon nicht wieder und müssen Sie oft nachfragen?
Oder haben Sie schon einmal die Haustürklingel überhört?
All dies können Anzeichen für eine beginnende oder schon fortgeschrittene Hörminderung sein. Und dann sollten Sie keinesfalls lange zögern.
Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für einen ausführlichen und vor allem kostenlosen Hörtest bei uns.
Telefonnummer: 06221 35 44 464 oder senden Sie uns eine Nachricht, wir rufen Sie dann schnellstmöglich zurück:
Gesundheitliche Folgen einer Hörminderung
Forscher fanden Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für:
> Einschlafstörungen
> eine Minderung des Selbstwertgefühls und erhöhte Unsicherheit
> zu spätes Erkennen von Gefahren, häufige Stürze sowie eine schlechtere körperliche Fitness
> vermehrten Stress (kann wiederum unter anderem zu Bluthochdruck, Burn-Out und Hörsturz führen)
> soziale Isolation
> Depressionen
> eine eingeschränkte Merkfähigkeit und ein beeinträchtigtes Lernvermögen sowie eine verringerte Leistungsfähigkeit
> Gedächtnisstörungen bis hin zur Demenz (Erkrankungen treten oft früher und häufiger als ohne Hörminderung auf)
> Angststörungen
(Quelle: Spektrum HÖREN, Ausgabe Nr.6 11/12 23)
Wie beeinflusst ein Hörverlust die Entwicklung einer Demenz?
Zahlreiche Studien zeigen die Entwicklung einer Demenz im Zusammenhang mit einem Hörverlust auf. Bei den verschiedenen Studien wurden sowohl SeniorInnen mit als auch ohne Hörverlust über mehrere Jahre untersucht. Das Ergebnis der Studie der Universität Leizpig* ist, dass Menschen mit einem Hörverlust eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Demenz haben. So ist das Risiko bei Personen mit einer Hörminderung schätzungsweise doppelt so hoch, daran zu erkranken.
Die Ursache des Zusammenhangs zwischen einer Schwerhörigkeit und der Demenz ist bislang noch nicht abschließend erforscht und bedarf weiterer Untersuchungen. Allerdings wird ein Zusammenhang mit der allgemeinen Pathologie vermutet, sodass Menschen mit Hörverlust oftmals auch eine Demenz entwickeln. Eine mögliche Ursache könnte außerdem sein, dass Menschen mit einer Hörminderung deutlich mehr Gehirnleistung für das Umwandeln von Geräuschen in nützliche Informationen benötigen. Hinzu kommt, dass Personen, die an einer Schwerhörigkeit leiden sich meist gesellschaftlich zurückziehen. Dadurch führen sie seltener Gespräche und isolieren sich. Auch die gesellschaftliche Isolation ist ein bekannter Risikofaktor für die Demenzerkrankung. Die Folge der Isolation ist der Mangel an Reizen, welcher dazu führt, dass das Gehirn nicht mehr genug gefordert wird.
All diese Punkte können im höheren Alter eine Demenz begünstigen, daher ist die Prävention vor allem bei Menschen mit einer Hörminderung besonders wichtig. Zuallererst ist die regelmäßige Kontrolle des Gehörs ein grundlegender Schritt. So kann der Hörverlust frühzeitig erkannt und entsprechend mit dem Tragen eines Hörsystems ausgeglichen werden. Dies führt dazu, dass Hörgeschädigte wieder aktiver am Leben teilhaben. Wichtig hierbei ist allerdings die ausführliche Beratung und ideale Anpassung der Hörsysteme für ein optimales Hörempfinden. Weitere Maßnahmen zur Vorsorge sind zudem der Gehörschutz, damit ein Hörverlust im besten Fall gar nicht erst entsteht sowie die Erhöhung körperlicher und geistiger Aktivität, um das Gehirn regelmäßig zu trainieren.
Anhand dieser Handlungen können die Risikofaktoren für die Entstehen einer Demenz gemindert werden. Daher ist es von hoher Bedeutung, dass PatientInnen eine entsprechende Beratung erhalten, um die nötigen präventiven Maßnahmen durchzuführen.
Quelle: Universität Leipzig - „Do self‐reported hearing and visual impairments predict longitudinal dementia in older adults?“ 18.03.2021
mit freundlicher Genehmigung der IAS, www.individualakustiker.de