Hören verstehen
Wir prüfen behutsam, wie Ihr Kind hört und welche Unterstützung sinnvoll ist.
Pädakustik in Heidelberg
Wenn Kinder hören lernen, beginnt ein neues Kapitel im Leben: voller Neugier, Sprache und Entwicklung. Umso wichtiger ist es, bei einem Hörverlust frühzeitig, behutsam und kompetent zu handeln.
Behutsam begleiten
Bei Hörakustik Leitert in Heidelberg-Kirchheim begleiten wir Familien auf diesem sensiblen Weg mit viel Erfahrung, Feingefühl und speziell ausgebildeter Pädakustik-Kompetenz.
Wir wissen: Jedes Kind ist einzigartig und genauso individuell sollte auch die Hörlösung sein.
Ob bei der ersten Hörüberprüfung, der Auswahl geeigneter Hörsysteme oder der kindgerechten Anpassung: Wir nehmen uns Zeit. Zeit zum Verstehen, Erklären, Ausprobieren und Vertrauen fassen.
Schritt für Schritt
Wir schaffen einen Rahmen, in dem sich Kinder und Eltern gleichermaßen wohlfühlen können. Jede Anpassung erfolgt behutsam, verständlich und mit Blick auf den Alltag Ihres Kindes.
Wir prüfen behutsam, wie Ihr Kind hört und welche Unterstützung sinnvoll ist.
Wir erklären verständlich, beantworten Fragen und treffen Entscheidungen gemeinsam.
Die Hörlösung wird sorgfältig auf die Bedürfnisse und Entwicklung Ihres Kindes abgestimmt.
Sprachentwicklung
Die folgenden Entwicklungsschritte können Ihnen helfen, die Hör- und Sprachentwicklung Ihres Kindes besser einzuschätzen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie das Gehör Ihres Kindes testen.
Wenn Neugeborene ein lautes Geräusch hören, bewegen sie sich in der Regel oder öffnen die Augen weit. Dies wird als Schreckreflex bezeichnet und sollte durch die meisten lauten Geräusche ausgelöst werden.
Wenn Ihr Baby ungefähr fünf oder sechs Monate alt ist, können Sie eine echte Lokalisierungsreaktion erkennen, indem Sie hinter oder neben ihm leise Geräusche machen, während es geradeaus schaut. Vergewissern Sie sich, dass es Sie dabei nicht sehen kann.
Ein leises Klappern oder Flüstern sollte Ihr Baby veranlassen, den Kopf in Richtung des Geräusches zu wenden. Ebenfalls wichtig ist, wie gut Ihr Baby auf leise Geräusche reagiert, zum Beispiel auf den Sprachlaut „s“.
Ihr Kind zeigt, dass es einfache Wörter wie „Mama“, „Papa“, „Nein“ oder „Tschüss“ verstehen kann.
Die Ausdrucksweise sollte eine Sprachstruktur aufweisen und aus einzelnen zusammenhängenden Silben wie „da-da-da“ bestehen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt werden die ersten verständlichen Wörter gebildet.
Ihr Kind spricht eines oder mehrere Wörter aus.
Ihr Kind versteht einfache Sätze. Auf verbale Aufforderung hin holt es bekannte Gegenstände und zeigt auf Körperteile. Es sollte über einen gesprochenen Wortschatz von 20 bis 50 Wörtern verfügen und kurze Sätze wie „nicht mehr“, „geh weg“ oder „Mama tragen“ verwenden.
Der gesprochene Wortschatz umfasst jetzt mindestens 150 Wörter, die in kurzen Sätzen angewendet werden. Die Sprache sollte auch für Erwachsene, die nicht täglich mit dem Kind zusammen sind, größtenteils verständlich sein.
Ihr Kind sollte sich durchgängig sprachlich äußern, Wünsche und Gefühle ausdrücken, Informationen übermitteln und Fragen stellen. Im Vorschulalter sollte es praktisch alles verstehen, was gesprochen wird. Der Wortschatz erweitert sich von etwa 1.000 auf 2.000 Wörter, mit denen es komplexe Sätze bilden kann. Am Ende der Vorschulzeit sollten alle Sprachlaute klar und verständlich sein.
Wenn Ihr Kind gegenüber seiner Altersgruppe mehr als drei Monate Rückstand aufweist oder Sie unsicher sind, sollten Sie das Gehör Ihres Kindes durch einen Hörakustiker oder HNO-Arzt testen lassen.
Termin für Ihr Kind
Vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Beratung in Heidelberg-Kirchheim. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Kind und Ihre Fragen.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen zur Hörentwicklung oder zu einer kindgerechten Hörversorgung haben.